Resilienz kritischer Infrastrukturen war ein zentrales Thema am 20. Mai auf dem Panel „Schulterschluss für Sicherheit“ auf der ANGA COM in Köln. Gemeinsam diskutierten Vertreter aus Bundeswehr, Wasser-, Energie- und Telekommunikationsbranche über die Frage, wie Deutschland seine Versorgungsnetze robuster und widerstandsfähiger aufstellen kann. Mit dabei auch Vertreter des VST.

Oberstleutnant Clemens Meyer (Operatives Führungskommando der Bundeswehr) gab dabei Einblicke in den aktuellen Stand des Operationsplans Deutschland und betonte die gemeinsame Verantwortung, Deutschland resilienter aufzustellen und „nach vorne zu bringen“.
Marco Lampert, stellvertretender Vorsitzender des VST-KRITIS, machte deutlich, dass Resilienz und Redundanz bei den Energieversorgungsnetzen längst hohe Priorität besitzen. Gerade die enge Verzahnung von Energie-, Wasser- und Telekommunikationsinfrastrukturen zeige, wie wichtig sektorübergreifende Zusammenarbeit und abgestimmte Verfahren seien.
Carsten Engelke, (ANGA Der Breitbandverband e.V.) unterstrich die Bedeutung des gemeinsamen Handelns: „Wir müssen anfangen, endlich zu machen.“ Ohne eine sichere Versorgung mit Wasser, Energie und Telekommunikation funktioniere weder Wirtschaft noch Gesellschaft.
Auch Godehard Hennies (DBVW) hob hervor, wie wichtig es sei, die Zusammenarbeit der Verbände sichtbar zu machen und gemeinsam Lösungen für eine resiliente Infrastruktur weiterzuentwickeln.#
Ralf Pütz von Emtelle betonte: „Um Resilienz und Sicherheit für Versorgungsnetze zu schaffen, müssen alle miteinander an den Tisch. Deswegen freue ich mich als Innovationstreiber heute dabei zu sein.“ Damit unterstrich er die Bedeutung eines engen Austauschs zwischen Infrastrukturbetreibern, Industrie, Verbänden und staatlichen Akteuren.
Fazit:
Die Diskussion auf der ANGA COM machte deutlich, dass resiliente kritische Infrastrukturen nur durch enge, sektorübergreifende Zusammenarbeit gestärkt werden können. Einigkeit bestand darin, dass gemeinsames und entschlossenes Handeln von Staat, Verbänden, Industrie und Betreibern entscheidend ist, um die Versorgung mit Wasser, Energie und Telekommunikation langfristig abzusichern.