Krisenvorsorge und Resilienz zum Anfassen
Vom 24. bis 26. September 2026 führte das Landeskommando Hamburg die großangelegte Übung „Red Storm Charlie“ durch. Rund 1.700 Kräfte aus mehr als 60 Organisationen trainierten im Rahmen des Operationsplans Deutschland das Zusammenspiel von Bundeswehr, Behörden, Hilfsorganisationen und Unternehmen. Im Mittelpunkt standen Krisen- und Verteidigungsszenarien sowie der Schutz und die Aufrechterhaltung kritischer Infrastruktur.


(v.l.n.r) Jan Syré, Tobias Weißflog/ Präsident BUVUS, Kapitän zur See Kurt Leonards/ Kommandeur Landeskommando Hamburg, Lena Düpont/ MdEP
Auf Einladung von Kapitän zur See Kurt Leonards, Kommandeur des Landeskommandos Hamburg, begleitete Jan Syré, politischer Sprecher des VST-KRITIS, alle Übungstage als Beobachter. Vor der Hamburger Kulisse mit den Deichtorhallen und dem SPIEGEL-Gebäude im Hintergrund verfolgte er unter anderem Szenarien zur Drohnenabwehr, Sabotage an Verkehrswegen und Gefahrstofflagen. Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie entscheidend abgestimmte Abläufe zwischen militärischen und zivilen Akteuren für die Resilienz Deutschlands sind.

Jan Syré, politischer Sprecher des VST-KRITIS.de
„Für Netzbetreiber ist Resilienz keine abstrakte Zukunftsaufgabe, sondern tägliche Betriebspraxis. Übungen wie Red Storm Charlie zeigen, dass Versorgungssicherheit nur dann funktioniert, wenn Betreiber kritischer Infrastrukturen, Behörden und Einsatzkräfte ihre Abläufe bereits im Frieden gemeinsam erproben und weiterentwickeln.“

Aus Sicht des VST-KRITIS.de unterstreicht die Übung Red Storm Charlie in Hamburg, wie eng KRITIS-Betreiber, Kommunen, Sicherheitsbehörden, Hilfsorganisationen und staatliche Stellen zusammenarbeiten müssen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die weitere Gremienarbeit des Verbandes ein und unterstützen die Entwicklung praxisnaher Empfehlungen für Betreiber kritischer Infrastrukturen.
Weitere Informationen zu Red Storm Charlie:
>>> Red Storm Charlie – Ablauf
>>> Red Storm Charlie – Hintergrundinfi/FAQ
>>> Hansestadt Hamburg
>>> NDR-Berichterstattung
>>> Edeka-Notfallrucksack