17. Juli 2026
10.00 – 12.00 Uhr

Leitungsschutzanweisungen

Anforderungen, Praxis, Gestaltung

Leitungsschäden sind selten Zufall – sondern meist die Folge bekannter Versäumnisse. Trotz klarer Regelwerke passieren sie weiterhin: durch fehlende Erkundung, unzureichende Abstimmung oder mangelnde Sorgfalt. Genau hier setzen Leitungsschutzanweisungen der Netzbetreiber an. Doch welchen Mehrwert bieten sie wirklich – und wie müssen sie gestaltet sein, um in der Praxis zu wirken? Der VST bringt die Kollegen aus den Reihen der Netzbetreiber zusammen, um Fallbeispiele und Best-Practice zu diskutieren, um daraufhin eine praxistaugliche VST-Musterschutzanweisung zu entwickeln.

Bildquellen: KI‑Generierung mit Microsoft Copilot
Im Mittelpunkt steht die Frage, in welchem Umfang Schutzanweisungen der jeweilig betroffenen Netzbetreiber zusätzlich zu bestehenden Regelwerken notwendig sind.
Wir diskutieren u. a.:
  • Welche Regelungen existieren bereits? (VDE, DVGW, DGUV)
  • Brauchen Netzbetreiber darüber hinaus eigene Schutzanweisungen?
  • Gibt es eine gesetzliche Pflicht dafür?
  • Müssen „Allgemein anerkannte Regeln der Technik“ für die Zielgruppe neu und verständlich aufbereitet werden?
  • Welche zusätzlichen Pflichten dürfen Netzbetreiber formulieren – und verlangen?
    (z. B. Verbot paralleler Überbauung, Abstimmungspflichten)

Gestaltung einer Schutzanweisung – was ist sinnvoll, was ist notwendig?

Im Austausch beleuchten wir außerdem:
  • Zielgruppenfokus: Bauherren, Planer, Bauausführende
  • Pflichtangaben: Notrufnummern, Planauskunftsstellen
  • Sprache & Verständlichkeit: klare Struktur, Vermeidung unnötiger Hinweise, keine Schachtelsätze
  • Grafiken & Visualisierung: Was hilft wirklich?
  • Vorstellung der VST Musterschutzanweisung

Diskussion & Fragen

Der Erfahrungsaustausch bietet Raum für konkrete Praxisfragen, Beispiele aus dem Netzbetrieb und Hinweise aus dem Baualltag.

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