Das privat initiierte Angebot für die Bevölkerung in Deutschland bündelt erstmals die wichtigsten Informationen um Verhalten im Krisen-, Spannungs- und Kriegsfall. Die Bundesregierung geht davon aus, dass Deutschland und die NATO spätestens 2029 angegriffen werden könnten. Aber auch die drei letzten Brandanschläge auf das Stromnetz in Berlin und Brandenburg, die sich 2024, 2025 und 2026 ereigneten, haben gezeigt, was passiert, wenn zentrale Infrastruktur ausfällt. Besonders gravierend waren dabei die zwei Fälle im Südosten (2025) und in Zehlendorf (2026), jeweils mit zehntausenden betroffenen Haushalten und tausenden Gewerbekunden. Die Herausforderungen durch extreme Wetterlagen nehmen ebenfalls zu.
Die Antwort darauf lautet: Gesamtstaatliche Resilienz.
Allerdings ist dafür die Voraussetzung: Alle Menschen im Land wissen, was im Krisenfall zu tun ist. Die Realität sieht (leider noch) anders aus: Die Menschen in Deutschland sind nicht informiert. Offizielle Informationen sind auf zahlreiche Quellen unterschiedlichster Institutionen verteilt. Und diese Angebote sind für die breite Bevölkerung nahezu unauffindbar.
Dieser privat initiierte Ansatz von DEUTSCHLAND MACHT ALARM ist bewusst minimalistisch und in jeder Hinsicht neutral:
- keine eigene redaktionelle Interpretation,
- keine Werbung, keine politischen Aussagen, keine wirtschaftlichen Interessen,
- nur strukturierte Verlinkung auf die relevanten, verlässlichen und regelmäßig geprüften Seiten öffentlicher Einrichtungen wie Bundesministerien, Bundesämter oder Bundeswehr
Mehr Orientierung führt zu mehr Resilienz. Und eine besser informierte Bevölkerung ist ein zentraler Baustein für die robuste, demokratische Sicherheitsarchitektur Deutschlands.

Co-Initiator Christian Gummig schildert die Motivation, DEUTSCHLAND MACHT ALARM als zivile Initiative zu gründen:
„Als Reservist habe ich in den letzten Jahren bei der Bundeswehr, aber auch in zivilen Ministerien und Behörden erlebt, dass es keine zentral koordinierte Kommunikation zum Verhalten in der Krise in Richtung Bevölkerung gibt. Jede Behörde handelt nur in ihrem Bereich, niemand synchronisiert die einzelnen, oft sehr guten Kommunikationsmaßnahmen.“

Wim Woeber, ebenfalls Initiator des Portals, ergänzt zum Ziel der Initiative:
„Die Stärke von DEUTSCHLAND MACHT ALARM ist nicht Komplexität, sondern Klarheit. Wir bündeln die 20 Fragen, die Menschen im Krisenfall wirklich beschäftigen – und führen direkt zu den verlässlichen Antworten der staatlichen Institutionen. Ohne Umwege. Ohne Interpretation. Perspektivisch wird das Angebot auch mehrsprachig, damit Information nicht an Sprache scheitert.“
Parallel wird das Projekt allen relevanten öffentlichen Institutionen der Krisenvorsorge in Deutschland präsentiert, darunter u.a. Bundeswehr, Bundesministerium des Innern, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, THW und weiteren. Auch hier ist das Ziel, möglichst breite Unterstützung zu generieren. Der VST-KRITIS unterstützt diese Initiative.
